Steigerung der Wertschöpfung in Kommunen: Möglichkeiten und Erfolge

Moderation:

Prof. Dr. Ulf Hahne (Universität Kassel)

Referenten/Vorträge

 

Hintergrund:

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien steigert die regionale Wertschöpfung – Arbeitsplätze entstehen und Kapitalerträge wie Pachteinnahmen kommen den Menschen vor Ort zugute. Zudem ersetzen die zumeist heimischen Erneuerbaren-Energien-Technologien und Dienstleistungen bisher importierte Energierohstoffe und machen unabhängig von den großen Energieversorgern. Doch in welchem Maße eine Kommune an dem Ausbau Erneuerbarer Energien partizipiert, ist vor allem davon abhängig, ob die wertschöpfenden Akteure in der Kommune selbst ansässig sind. Je mehr Wertschöpfungsschritte in der Kommune selbst stattfinden, desto mehr profitiert sie auch, z.B. durch eine ansässige Erneuerbare Energien-Industrie oder qualifizierte Handwerksbetriebe, welche die Anlagen selbst vertreiben und installieren können.

Ziel:

Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung stellt die im Sommer 2010 erscheinende Studie „Kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien" vor. Es werden idealtypische Wertschöpfungsketten in einer Kommune oder Region vorgestellt. Außerdem stellen Vertreter von Beispielkommunen die Wertschöpfungseffekte durch Erneuerbare Energien in ihren Gemeinden vor und geben Tipps, wie die regionale Wertschöpfung mit Erneuerbaren Energien gesteigert werden kann.

 

Themen:

  • Vorstellung der Studie "Kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien"
  • Regionale Wertschöpfungspotenziale der Erneuerbaren Energien bis 2020
  • Gewerbesteuer- und Pachteinnahmen für Kommunen anhand von ausgesuchten Beispielen
  • Stärkung der kommunalen Wertschöpfung durch gezielte Ansiedelung von Unternehmen

GEFÖRDERT DURCH:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

PREMIUMSPONSOREN:

ENTEGA JUWI SMA Städtische Werke AG