100% erneuerbare Energien für Städte: Win-win durch Energiepartnerschaften mit dem Umland?
Fachliche Leitung und Organisation
Dr. Peter Moser, deENet & Dr. Dag Schulze, Klima-Bündnis e.V.
Referenten/Vorträge
- Eugen Rittmeyer, Städtische Werke AG Kassel: "Energiepartnerschaft Umland und Städtische Werke AG Kassel"
- Cort-Brün Voige, Bürgermeister Rethem, Aller-Leine-Tal: "Das Aller-Leine-Tal auf dem Weg zur 100% EnergieRegion+ ...und wer versorgt die Städte?"
- Dr. Gerhard Urbainczyk, Referat für Gesundheit und Umwelt München "100% erneuerbare Energien für Städte - Der Münchener Weg"
Beschreibung/ Hintergrund
Dem Umland als einem wesentlichen Erzeugungsraum für Erneuerbare Energien (EE) kommt zukünftig eine zentrale Rolle bei der Energieversorgung von Städten (etwa vier Fünftel des Energiebedarfs) mittels EE zu. Folglich sollten die Planungen und Strategien für den Ausbau von EE im Umland auch eine Versorgung der Städte mit einschließen. Erste Ansätze hierfür sind sogenannte 100%-EE-plus-Regionen. Hierfür ist die Stadt-Land-Beziehung neu zu interpretieren, da neben der Naherholung auch Infrastruktur für die Energieversorgung aufgebaut wird. Gefragt sind beide Partner, die Städte und das Umland. Soll zukünftig eine gemeinsame Versorgung von EE für Städte im angrenzenden Umland aufgebaut werden oder tragen insbesondere periphere Regionen (auch Ausland, Offshore) wesentlich zur Energieversorgung der Städte bei?
Ziel
Vorgestellt und diskutiert werden die unterschiedlichen Ansätze und Argumente für eine regionale (Städte eingeschlossen) und periphere Energieversorgung mit EE.
Inhalte/ Zentrale Fragestellungen
- Vor- und Nachteile einer regionalen Energieversorgung für Stadt und Umland
- Gründe für den EE-Bezug aus der Periphere (Preis, Angebote, Konkurrenzen, Sicherheiten,..)
- Strategien für eine tragfähige Energieversorgung mit EE in Stadt und Umland




