Kommunale Energieversorgung mit Geothermie - Erfahrungen und innovative Konzepte

Moderation

Christiane Lohse, Thomas Charissé, Umweltbundesamt

Referenten/Vorträge

 

Hintergrund

Die künftig verstärkt dezentrale Energienutzung setzt eine Kombination aller örtlich verfügbaren Energiequellen voraus. Auch die Geothermie kann an geeigneten Standorten Strom und Wärme in großen Mengen zur Verfügung stellen. Bislang werden die Potenziale der Geothermie unzureichend genutzt. Neue Konzepte sowie Hybrid- und Verbundsysteme mit Geothermie eröffnen die Möglichkeit, Geothermie effizient in die kommunale und regionale Energieversorgung einzubinden. Hybridkraftwerke aus verschiedenen regenerativen Quellen stellen dabei eine wichtige Option für eine bedarfsgerechte, sichere und nachhaltige Energieversorgung dar. Durch hybride Nutzungen können neue erwünschte Eigenschaften entstehen. So kann ein niedriges Temperaturniveau aus einer geothermischen Quelle erhöht und damit ein höherer thermodynamischer Wirkungsgrade erzielen werden. In der Kombination von Geothermie und Biomasse können somit die begrenzt vorhandenen Biomassepotenziale effizient genutzt werden.

Ziel


Im Forum gehen wir den Frage nach, wie man mit Geothermie und hybriden geothermischen Systemen die erzeugte Nutzenergiemenge optimieren sowie die ökonomische Effizienz und die ökologische Wirksamkeit verbessern kann. Ebenso sollen die Planungsprozesse auf kommunaler Ebene anhand verschiedener Demonstrationsprojekte beleuchtet werden. Es werden die energiepolitischen Rahmenbedingungen diskutiert , praktische Beispiele und neue Konzepte in Impulsreferaten vorgestellt und mit den Teilnehmern diskutiert.


Inhalte/ Zentrale Fragestellungen

  • Welchen ökonomischen und umweltverträglichen Mehrwert hat die Hybridisierung verschiedener erneuerbarer Energien Technologien in der kommunalen Energieversorgung?
  • Wie können die regional anfallenden, meist begrenzten Ressourcen einzelner erneuerbarer Energieformen sinnvoll miteinander gekoppelt und damit effizient genutzt werden?
  • Welche gesellschaftspolitischen Beweggründe stehen hinter der Entscheidung die tiefe Geothermie in der regionalen und kommunalen Energieversorgung zu nutzen?

GEFÖRDERT DURCH:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

PREMIUMSPONSOREN:

ENTEGA JUWI SMA Städtische Werke AG