Neue Biomasse-Technologien für Kommunen - energetische Nutzung von Landschaftspflegematerial
Moderation
Dr. Peter Pichl Umweltbundesamt
Referenten/Vorträge
- Dr. Peter Pichl: Einführung in die Problemstellung des Forums
- Volkmar Schäfer, eta-Energieberatung: Biomassetechniken für Kommunen – ein Überblick über feste Biomassenutzung
- Markus Meyr, Schmack Biogas AG: Kommunale Anwendungsbeispiele von Biogas
- Dr. Günther Herdin, Agnion Technologies GmbH: "agnion Heatpipe-ReformerStrom, gas und Wärme aus fester Biomasse"
- Christian Aichering, REPOTEC Renewable Power Technologies Umwelttechnik GmbH: "HGA Senden mit Biomasse - Wasserdampf - Vergasung"
Hintergrund
Biomasse zur energetischen Nutzung wird in Deutschland schon in größerem Umfang angebaut. Das hat Erzeugungsaufwand und Umweltprobleme zur Folge. Sinnvoller ist, ohnehin anfallende Rest- und Abfallstoffe zu nutzen - und sie energetisch so zu veredeln, dass große Anteile der Brennstoffenergie in Nutzenergie gewandelt werden, d.h. Strom und Wärme zugleich produziert werden. Manche Rest- und Abfallstoffe fallen im Bereich der öffentlichen Körperschaften an, wie z.B. Waldrestholz, Landschaftspflegeholz, Gras aus Grünflächen und Altholz, deren Entsorgung die öffentlichen Haushalte finanziell belastet.
Technologische Weiterentwicklungen eröffnen den Energieerzeugern und Kommunen neue Möglichkeiten, sodass aus der finanziell belastenden Entsorgung von Biomasse eine Energieerzeugung mit Gewinn werden könnte. Fortschrittliche Biomassevergasung kann die biogenen Rohstoffe höher veredeln und sie damit einer höherwertigen energetischen und ggf. auch stoffwirtschaftlichen Nutzung zugänglich machen.
Ziel
Die Präsentationen (s. Referenten) sollen einige innovative Techniken mit hohem Klimaschutzpotenzial aufzeigen, die bereits von Kommunen umgesetzt werden und zur weiteren Verbreitung geeignet sind.
Inhalt und zentrale Fragestellungen
- Vorteile einer effizienten Nutzung von Biomasse
- Im Bereich der öffentlichen Hand anfallende biogene Reststoffe und deren Verwendungsmöglichkeiten
- Randbedingungen zur Einbindung innovativer Techniken in kommunale Konzepte




